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Gruppe Solidarität für eine Welt Buchs-Grabs-Sevelen

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Nähen, Gackern und Kinderlachen

Solidarität für eine Welt Buchs-Grabs-Sevelen unterstützt drei Projekte des «Regionalen Missionsfonds Afrika» in Burundi.

1991 haben initiative Afrikaner mit dem Dozenten Dr. Walter Rapold, der 1980-86 als Pfarrer in Buchs gearbeitet hatte, das Hilfswerk Ruanda Missionsfonds (RMF) aufgebaut, um Menschen in Burundi, Ruanda und im Ostkongo im oft notvollen Alltag zu helfen: mit Stipendien für die Ausbildung von Schülerinnen und Schülern, mit Mikrokrediten zur Gründung von kleinen Kooperativen, sowie zur Spontanhilfe in Notsituationen. «Solidarität für eine Welt» unterstützt dieses Jahr drei Projekte dieses Hilfswerk, das neu den Namen «Regionaler Missionsfonds Afrika (RMF)» trägt. Präsident des Hilfswerks ist der Buchser Fritz Beglinger. Vor Ort in Burundi sind es ein Komitee, ein Mitarbeiter und einheimische Pastoren, welche die Projekte umsetzen und begleiten.

Projekt Nähzentren: In drei Nähzentren in Kyanza, Karusi und Bubanza sollen Witwen, Waisen sowie geschiedene und verstossene Frauen ausgebildet werden. Damit können sie als selbständige Schneiderinnen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Dazu müssen Nähmaschinen, Material und Löhne der Lehrpersonen finanziert werden.  Die Frauen sollen auch Allgemeinbildung erhalten: Computer-Kenntnisse, Wissen über Gesundheit, Gesprächsführung, Rechte von Frauen etc.

Projekt Hühnerzucht: Der Aufbau einer Hühnerzucht soll Arbeitsplätze schaffen und den Verkauf von Eiern ermöglichen. 16 Hühner und vier Hähne werden zur Aufzucht gekauft und den Start dieses Projektes ermöglichen. Das Projekt soll nach sechs Monaten selbsttragend sein, so dass aus dem Erlös weitere kleine Hühnerzuchtbetriebe aufgebaut werden können. Begleitet wird dieses Projekt von einem Ingenieur Agronom, mit dem der RMF seit einigen Jahren zusammenarbeitet.

Renovation Kindergarten: Im Kindergarten von Bwari werden seit 2015 Kinder im Vorschulalter auf die Schule vorbereitet. Zu Beginn geschah das in der Kirche, dann wurde das Wohnhaus des Pastors in ein Lokal für den Unterricht umgenutzt. Starke Regenfälle haben das Gebäude stark beschädigt. Zudem sind Corona-Massnahmen nötig. Um das Regenwasser nutzen zu können, soll eine Zisterne gebaut werden. Das Dach ist wieder hergestellt. Weitere Renovationen sind aber dringend. Um hungernden Kindern eine Schulmahlzeit zu ermöglichen und um das Gebäude multifunktional nutzen zu können, soll eine Küche gebaut werden.

Mehr Informationen gibt es in den Gottesdiensten:
Samstag, 27. November 2021, 18 Uhr in Sevelen 
Sonntag, 28. Dezember 2021, 8.45 Uhr in Grabs/10.30 Uhr in Buchs.
(Falls es «Corona» zulässt, ist Solidarität für eine Welt auch am Chlaus- und Weihnachtsmarkt in Grabs am Samstag, 4. Dezember, mit einem Stand präsent.)